Evang.-Luth. Kirchengemeinde Dillingen 
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Gemeindebrief
Lektorendienst
  © 2020 Evang.-Luth. Kirchengemeinde Dillingen 
Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Homepage, ehrlich gesagt bin ich etwas beunruhigt. Sie fahren wieder. Oft ungebremst. Die vielen Autos. Sie fliegen wieder. Die Ferienflieger. Sie freuen sich wieder. Die vielen, denen der Lockdown viel abverlangte. Wir kehren wieder zur – ach so geliebten –  Normalität zurück. Ja gut, langsam nur –und doch zu schnell?  Es gibt Lockerungen. Und ich kann schon wieder meine Fußzehen in den Sand der Küsten Mallorcas graben. „Endlich bekomme ich meine Grundrechte zurück, schön poliert!“, hört man sagen. Dabei besonders eingefordert von denen, in deren Händen ich sie nicht unbedingt wissen will. Ich weiß, dass mir faktisch kein Schaden entstanden ist, als ich mit der Einschränkung meiner Bewegungsfreiheit daran beteiligt war, die Infektionszahlen niedrig zu halten. Allerdings sind wir dabei, die Chance zu verspielen zu lernen, wie gut Verzicht tut. Wie gut es ist, den Verbrauch zu drosseln und nicht zu leben als gäbe es kein Morgen. Wie wenig Zeit uns bleibt, Wasser, Boden, Luft, sich regenerieren zu lassen, damit unsere Enkel und alle zukünftigen Generationen, auch noch Freude am Leben haben können. Und wie wichtig es wäre, einmal darüber nachzudenken, wofür wir eigentlich unsere Kräfte und Zeit einsetzen, ob diese wirklich dem Ziel dienen, diese Welt bewohnbarer zu machen – für alle. Beunruhigt bin ich auch von der großen Schuldenlast, die aufgenommen wurde, und zumindest in meiner Lebenszeit nicht abgetragen werden wird. Ich weiß, es geht nicht anders. Doch es ist für mich ganz schlimm, dass Menschen unter uns, die mehr als genug Geld haben, diese Zeit auch nutzen zu Betrug und Spekulation auf dem Rücken von Menschen, die auf ihren Broterwerb unter oft schweren Bedingungen angewiesen sind. Bis jetzt haben wir in der Pandemie in der Mehrheit richtig reagiert. Das zeigt der Blick in andere Länder, wo die Pandemie einfach weggelogen wird. Ich hoffe, dass wir in der Mehrheit den Ernst der Lage doch erkannt haben und miteinander den Weg der Solidarität und der Nächstenliebe im Sinne Jesu weitergehen. Bleiben wir verbunden – auch durch das Gebet, wenn Sie mögen. Jeden Tag um 19.00 Uhr zum Läuten der Glocken, gern auch mit den Worten von „Deutschland betet gemeinsam.“ Siehe  unten „Ein gemeinsames Gebet in dieser Zeit“ und  https://deutschlandbetetgemeinsam.de . Pfarrer Manuel Kleiner mit Pfarrerin Sabine Verron Kleiner Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Dillingen a.d. Donau
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